Verfasst von: frank | 10. Januar 2011

Fahren oder restaurieren, das ist hier die Frage.

in der garage

in der garage

Das er fährt ist nun klar. Bremst gut, schaltet sauber. Der Gedanke verlockt ihn einfach TÜV-fertig zu machen und erst ein bisschen zu fahren. Oder doch lieber gleich zerlegen überarbeiten und so wieder aufbauen wie er 1946 ausgeliefert wurde?

Was mir ein bisschen Sorgen machte waren die Verstärkungsbleche am Rahmen. Wie sieht es wohl darunter aus?

Da der Jeep in der Schweiz zum Schnee schieben und Sand streuen verwendet wurde hatte man wohl den Rahmen verstärkt. Eigentlich machte das ganze einen sehr soliden Eindruck aber es waren reichlich zuviel Teile an den Verstärkungen angebracht die mit dem Auslieferungszustand nichts zu tun hatten. Die mussten auf jeden Fall ab. Und der Rest?

Erst einmal Bestandsaufnahme, viele Fotos, Teilenummern notiert und dem Baujahr zugeordnet.

Dann ein kleiner Suchschlitz mit der Flex in einem der Verstärkungsbleche angebracht.

Wie befürchtet tauchte dann etwas Rost auf. In dem hauchdünnen Spalt zwischen dem Originalblech und der Verstärkung hat sich ein wenig Rost gebildet.

Ob es wirklich nötig war sofort loszulegen sei dahin gestellt aber klar war nun das es ein „Frame Off“ Projekt wird.

Verfasst von: frank | 9. Januar 2011

Kein Lust zum lesen?

Für alle denn das Lesen keinen Spass macht hier mal ein Versuch des bewegten Bild mit gesprochenem Text.

Also sozusagen ein VLOG

Verfasst von: frank | 9. Januar 2011

Mit dem Jeep in die EU

zu hause angekommen

zu hause angekommen

Ausgeschlafen geht es in aller Früh zur Grenze. Ein wenig zu früh wie sich herausstellt. Die Grenzabfertigung öffnet erst um 8.00. Die LKW-Fahrer wissen das natürlich und ausserdem können die lesen was auf den Schildern vor dem Ort steht. Nämlich das man ausserhalb warten soll weil man sonst den Ort zuparkt. Die Grenzbeamten hatten aber Verständnis für mich und haben mich schon einmal in Österreich parken lassen damit ich nicht im Weg stehe.

Selbstabfertigen geht sicher auch irgendwie aber an dem Tag und bei diesem schweizer Grenzbeamten ging nichts ohne Ausfuhrpapiere und die hatte ich nicht. Da ich aber viel im Netz gelesen hatte wusste ich das dies ein Speditionsbüro für mich erledigen kann. Die Uhrzeit war natürlich nicht optimal, da die LKW-fahrer natürlich im Vorfeld Termine machen und eine Privatperson da erst einmal warten muss. Im dritten Büro hatte jemand Zeit für mich, ein wenig nachgelesen die Unterlagen fertiggemacht und die Rechnung geschreiben.

Der Rest war dann einfach, zurück zu dem schweizer Zollbeamten und einen Stempel abgeholt. Das einzige was geprüft wurde war ob die Kombination Zugfahrzeug und Transporter das zulässige Gewicht nicht überschreitet und mein Führerschein erlaubt dieses Gespann zu fahren. Sehen wollte meinen cj2a niemand. Wobei eigentlich hatte ihn sicher jeder ander Grenze auf dem Weg ins Büro schon gesehen.

In Österreich, also in der EU, war es auch in 10 Minuten erledigt. Das Speditionsbüro hatte die Daten bereits elektronisch übertragen und so musste ich nur eine Kennnummer sagen und an der Kasse den Einfuhrzoll entrichten.

Die Rückfahrt war dann wirklich gemütlich kaum Stau, wenig LKW´s und immer schön mit Tempo 80 nach Hause. Zwischendurch noch einmal den großen und den kleinen Jeep getankt, letzteren natürlich nur einen bisschen gerade soviel das mann noch mal ein bisschen fahren kann bevor er in die „Werkstaat “ kommt.

Verfasst von: frank | 17. August 2010

Ausflug in die Schweiz

heidiland

cj2a blog heidiland

Nachdem der Jeep nun gekauft ist muss er „nur“ noch abgeholt werden. Auf eigener Achse scheidet aus bei einem Fahrzeug welches man noch nicht wirklich gesehen hat. Also mit dem Anhänger. Zugfahrzeug steht vor der Tür und der Anhänger war schnell bei einem Freund geliehen. Jetzt erst einmal informieren was man beachten muss wenn man ein Fahrzeug aus der Schweiz holen möchte. Zoll, Ausfuhrpapiere, Autobahngebühren und natürlich den Termin mit dem Verkäufer abstimmen.

Nachdem alles vorbereitet war ging es eine Woche nach dem Kauf los, 750 km in ruhigem Tempo über meist leere Autobahnen. Ein Vorteil wenn man nicht am Wochenende auf Tour geht. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit dann am Ziel angekommen steht er da am Straßenrand. Das er fahren sollte hatte ich ja nicht glauben wollen und so war es eine große Überraschung das er beim ersten Schlüssel drehen ansprang.

Der Verkäufer, ein wirklich feiner Mensch, war schon etwas pikiert als ich die Seilwinde fertig machen wollte um ihn zu verladen. Diese kam dann aber doch noch zum Einsatz weil der Tank leer war und sich kein Ersatzkanister mehr um die Zeit füllen lassen wollte.

Die Nacht verbrachte ich auf einem Rastplatz namens „Heidiland“ wie es sich für die Schweiz gehört. Schön wenn man eine ebene, ca. 1,80 lange, Ladefläche in seinem Cherokee hat. Nach dem Aufwachen dann die Überraschung Nummer zwei auf diesem Ausflug. Das Restaurant und die Sanitären Anlagen auf diesem Rasthof können es mit jedem besseren Hotel aufnehmen. Nachdem ich die Duschen gesehen hatte, habe ich erstmal den Preisaushang gesucht. 1 Franken sollte die Benutzung kosten, nicht zu glauben für diesen Luxus. Das Frühstück war klasse so das es gestärkt zur Grenze ging

Verfasst von: frank | 10. August 2010

Das Warten hat ein Ende

mein cj2a beim kauf

Eines Nachmittags, im Sommer 2009, nach getaner Arbeit sitze ich auf der Terrasse, trinke Kaffe und „surfe“ mal wieder durch das Internet und lande auch mal wieder in der „Bucht“. Ich traue meinen Augen kaum ein modifizierter cj2a. Der Preis stimmt, selbst wenn nur der Motor, der Rahmen und die Achsen was taugen. Fahren soll er auch noch können. Kaum zu glauben. Eingestellt wurde die Auktion erst eine Stunde zuvor. Bei der angebotenen Sofortkaufoption würde er sicher auch nicht lange hier zu sehen sein. Mir schoss durch den Kopf wie viele Jeeps ich wohl gar nicht hab sehen können weil sie sofort verkauft wurden?

Meine Familie erkannte meine Nervosität und konnte sie ohne auf das Display zu schauen sofort zuordnen. Das oben geschilderte passierte halt alle paar Wochen vorher schon einmal, aber immer stimmte irgend etwas nicht oder war zu der Zeit „Wichtiger“. Bevor ich fragen konnte ob sie mir soviel Egoismus verzeihen würde, schließlich stand der Jahresurlaub auf dem Spiel, hörte ich nur:

„Mach endlich, damit das ein Ende hat“.

Noch einmal Bedenkzeit unter der Dusche. Der Plan war nun: Wenn er danach noch nicht verkauft ist nehme ich ihn. 15 Minuten später dann der bange Moment. Noch nicht verkauft, er ist noch da.

Was soll es, gesagt ist gesagt. Urlaub kommt irgendwann einmal wieder aber so ein Angebot nicht.

Der cj2a war meiner, so gut wie zumindest, einen Haken hatte die Sache, der Wagen stand 750km von meinem Wohnort entfernt und nicht einmal in der EU.

Verfasst von: frank | 10. August 2010

Wie alles begann …..

zeichnung eines mbGesucht habe ich lange nach meinem Jeep. Seit gut 20 Jahren besteht der Wunsch nach einem Fahrzeug mit solider einfacher Technik. Keine Elektronik und nach Möglichkeit mit Standartwerkzeug zu reparieren. Da ich schon seit dem ich Autofahren darf immer mit geländegängigen Fahrzeugen  unterwegs bin konnte es nur ein Jeep-Willys werden.

Ein -mb- entsprach allen meinen Anforderungen aber meine Pazifistische Grundeinstellung lies eigentlich keine „Kriegsmaschine“ zu. Sandfarben sah damals nicht so nach Kampf aus, was der zweite Golfkrieg dann schnell ändern sollte. Egal, einen zivilen Willys vor Baujahr 1953, flache Haube war und ist ein „Muss“, in Europa zu finden war 1990 fast ausgeschlossen. Also kam alles in Frage zwischen mb und cj3a bzw. m38, sogar ein m201 wollte ich nicht mehr ausschliessen. Bezahlbar musste er sein was natürlich bedeutet das viel Zeit und Arbeit zu investieren ist.

Aber immer wenn es konkret wurde kam etwas dazwischen. Hochzeit, Geburt meines Sohnes oder der Umbau immer genau dann wenn gerade ein Wagen auftauchte der ins Budget gepasst hätte. Nur stellt man sich irgendwann die Frage: „Wie lange will man noch warten?“

Verfasst von: frank | 9. August 2010

Los geht es….

… nun endlich. Hier folgen in mehr oder weniger regelmässigen Abständen Informationen zu meinem cj2a-Projekt. Bei Fragen oder Anregungen sendet einfach eine e-Mail oder hinterlass einen Kommentar.

Kategorien